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TK-Exklusive***

Deutscher Botschafter Dr. Cuntz im Gespräch

Keine zwei Länder sind so eng miteinander verbunden wie gerade die Türkei und Deutschland ...

Deutsche General Konsulin im Gespräch

Ich war sehr positiv überrascht, wie offen, wie lebendig, wie quirlig es in Istanbul zugeht ...

ITO-Chef Murat Yalcintas im Gespräch

Deutschland ist das Land, mit dem wir am meisten in Kommunikation stehen ...

Wirtschaftsdienst der Botschaft im Gespräch

Der deutsch-türkische Handel bleibt eine tragende Säule der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ...

Türkei – idealer Investitionsstandort für deutsche Unternehmen

Gastbeitrag von Julian Pankratz von der Public Affairs GmbH

Die Türkei ist eine aufstrebende Wirtschaft mit großem Wachstumspotenzial. Weitreichende Reformen durch Premierminister Erdoğan haben seit seinem Amtsantritt aus dem 72-Millionen-Land ein begehrtes Ziel für ausländische Investoren gemacht. Das Bruttoinlandsprodukt ist zwischen 2002 und 2008 jährlich um über sieben Prozent auf mittlerweile rund 500 Milliarden Euro gewachsen und die Türkei belegt heute Platz 15 unter den größten Volkswirtschaften weltweit.

Das Land am Bosporus macht schnelle Schritte in Richtung führende Industrienation. Eine günstige demografische Entwicklung bildet dabei eines der Kernpotenziale. Ein Durchschnittsalter von 28,5 Jahren in der Türkei steht im großen Gegensatz zur alternden deutschen Gesellschaft mit einem Altersdurchschnitt von 41 Jahren. Rund 400.000 junge Akademiker verlassen jährlich die türkischen Universitäten und treiben das Land vorwärts. Die 24,7 Millionen türkischen Arbeitskräfte sind von ausländischen Investoren hoch geschätzt – sie sind jung, gut ausgebildet und sehr motiviert. Ihre Produktivität ist zwischen 2002 und 2008 um 6,1 Prozent gestiegen. Ein weiterer Vorzug der Türkei ist die vorteilhafte geostrategische Lage. Die Türkei bildet eine Brücke zwischen Ost und West, Nord und Süd und ist damit idealer Produktionsstandort sowie Exportbasis. In direkter Nähe des Landes befinden sich Zukunftsmärkte mit insgesamt 1,5 Milliarden Menschen.

Die türkische Regierung unterstützt die Ansiedelung von Unternehmen mit einem umfangreichen Anreizsystem. Für den Zeitraum 2008 bis 2010 bescheinigen die Vereinten Nationen dem Land daher das 15.-beste Investitionsklima weltweit. Seit Mitte 2009 werden Investoren durch ein neues Incentive-Programm noch zusätzlich finanziell entlastet. Ein weiterer Baustein im Erfolgskonzept der Türkei bei der Gewinnung ausländischer Direktinvestitionen ist die Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT). Die Behörde unterstützt Unternehmen als One-Stop-Shop in jeder Phase vor, während und nach ihrem Schritt in die Türkei.

 

ISPAT: Direkte Hilfe für investitionswillige Unternehmen

Die Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT) ist die offizielle Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung in der Türkei und untersteht unmittelbar dem Premierministerium. Die Organisation zeigt ausländischen Unternehmen Investitionsmöglichkeiten auf und leistet Hilfestellung bei der Expansion in die Türkei. Der Service der Agentur ist genau auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten und bietet so bestmögliche Unterstützung. Die ISPAT versorgt Investoren mit allen aktuellen Informationen, die für ein erfolgreiches Investment in der Türkei nötig sind. Die Agentur dient als erste Anlaufstelle für Unternehmen sowie als permanente Schnittstelle zu Behörden und Förderinstrumentarien auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Die ISPAT wird im Ausland durch Wirtschaftsbotschafter vertreten, die selbst unternehmerisch erfolgreich sind. Michael Maasmeier, Geschäftsführer der Counterpart Group, ist seit April 2007 Wirtschaftsbotschafter für Deutschland. Weitere Informationen unter www.invest.gov.tr.

Der Wirtschaftsbotschafter der ISPAT für Deutschland, Michael Maasmeier, gibt dem Türkei-Kurier Auskunft über Organisation, Aufgaben und Dienstleistungen der ISPAT.

Die Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT) ist die international aufgestellte Wirtschafts- und Investitionsförderungsbehörde der Türkei. Die Behörde ist Teil des türkischen Premierministeriums und untersteht direkt Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.

Kernaufgabe der ISPAT ist es, der globalen Geschäftswelt Investitionsmöglichkeiten in der Türkei zu präsentieren und potenziellen Investoren in jeder Hinsicht Hilfestellung zu leisten. Die ISPAT arbeitet kostenlos und nach dem One-Stop-Shop-Prinzip – das bedeutet, sie arbeitet vor, während und nach Investitionen mit Unternehmen zusammen. Als erster Ansprechpartner für Investoren und Schnittstelle zu anderen Behörden und Förderinstrumentarien begleitet die ISPAT die Unternehmen bei allen Schritten ihrer Investments und bereitet ihnen so einen optimalen Eintritt in die Türkei. Die ISPAT ist als Organisation des Premierministeriums mit einem erheblichen Aktionspotenzial ausgestattet und so in der Lage, Investoren verbindliche Zusagen zu Incentives und Förderungen z

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Türkei-Kurier

Nicht nur Deutsche reisen in die Türkei

Ansturm aus dem Orient, neben fünf Millionen Deutschegototurkey

Laut FAZ sind Fachleute sich einig: Bei deutschen Urlaubern gewinnt die Türkei zunehmend an Sympathien. Rangierte das Land am Bosporus bereits im vergangenen Jahr auf Platz drei der beliebtesten Reiseziele der Bundesbürger, dürfte es bis 2010 zumindest Italien vom zweiten Platz verdrängen und in naher Zukunft mit Spanien um den Platz des ausländischen Spitzenreiters konkurrieren. Das geht aus Umfragen der Stiftung für Zukunftsfragen hervor.  mehr...

Wirtschaftshighlights aus der Türkei

Immobilienverkäufe an Ausländer erreichen 14,4 Mrd. US-Dollar

Die Zahl ausländischer Staatsangehöriger, die Immobilien in der Türkei erwerben, hat in den letzten Jahren mit dem anhaltenden Wachstum des Immobilienmarktes neue Rekordstände erreicht. Im Acht-Jahres-Zeitraum von 2002 bis 2010 haben 85.676 Personen ausländischer Nationalität in Häuser oder Grundstücke in der Türkei investiert. Allein in den letzten fünf Jahren beliefen sich die Immobilienverkäufe an Ausländer auf 14,4 Mrd. US-Dollar.

Der türkische Immobilienmarkt steht erneut im Blickpunkt von Immobilieninvestoren aus aller Welt. Wie aus einem von der britischen Tageszeitung Financial Times (FT) veröffentlichten Bericht hervorgeht, ist der türkische Immobiliensektor aufgrund der niedrigen Objektpreise und der hohen Mietrenditen begehrt bei britischen Investoren.  mehr...

Westerwelle für die Türkei

Deutschland müsse sich mehr um das Land kümmern ...

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hält die Debatte über eine „privilegierte Partnerschaft“ der Europäischen Union mit der Türkei für überholt. In Deutschland werde „zu kurzatmig“ über das künftige Verhältnis zur Türkei diskutiert, kritisierte Westerwelle in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Das Land habe international erheblich an Einfluss gewonnen. „Wir Deutsche müssen uns sehr viel stärker um die Türkei kümmern“, sagte Westerwelle. „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sich die globale Statik derzeit dramatisch verändert.“ Zugleich verwies der FDP-Vorsitzende darauf, dass die Entscheidung über einen EU-Beitritt der Türkei vermutlich erst in einigen Jahren anstehen werde. 

Auch der Koalitionspartner CDU/CSU benutze den Begriff der „privilegierten Partnerschaft“ seit längerer Zeit nicht mehr. „Das Wort ist doch lange nicht mehr gefallen (...). Ich hoffe, alle merken, dass wir nüchtern diskutieren und keine Fragen vorwegnehmen mehr...

Türkischer Export steigt

Im Juli um 5,9% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres ...

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In den ersten sieben Monaten stieg das Exportvolumen über 64 Milliarden US-Dollar an. Im Juli im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 5.9% auf 9.417 Milliarden USD. Der Präsident des Rates der türkischen Exporteure (TIM), Mehmet Büyükeksi gab die Exportzahlen für den Monat Juli in Aliaga bei Izmir bekannt. Während der Export in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 64.239 Milliarden US-Dollar betrug, wuchs der Export in den vergangenen zwölf Monaten auf 109.596 Milliarden US-Dollar.  mehr...

Wirtschaftsrecht bilateral

Das erste gemeinsame deutsch-türkische bilinguale Programm ...

Nach drei Jahren Vorbereitung bieten die Rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Istanbul Bilgi Universität und der Universität zu Köln den ersten gemeinsamen Studiengang „Deutsches und Türkisches Wirtschaftsrecht“ in Deutschland und in der Türkei an. Ein Masterstudiengang, den es in dieser Form noch nicht gab. Der Studiengang wurde 2009 in Deutschland akkreditiert und in der Türkei vom Türkischen Hochschulrat zugelassen. Die Rechtswissenschaftlichen Fakultäten beider Universitäten zählen zu den führenden deutschen und türkischen Fachbereichen beim Wirtschaftsrecht. 

Das erste gemeinsame deutsch-türkische bilinguale Programm ab dem Wintersemester 2010/2011 ist ein international ausgerichteter Masterstudiengang für zehn Studierende. Dieser Studiengang hat das Ziel, die Studierenden durch eine hochwertige Ausbildung in besonders vertiefter Weise für eine juristische Tätigkeit im Wirtschaftsrecht auf dem internationalen Arbeitsmarkt  mehr...

Türkei bietet vielfältige Chancen zur Nutzung erneuerbarer Energien

Großer Bedarf an Beratungsleistungen

Rund ein Fünftel der Elektrizität wird in der Türkei aus erneuerbaren Energien erzeugt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Wasserkraft, deren Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Große Aufmerksamkeit erhielt in den letzten Jahren die Windenergie, wo derzeit das größte Wachstumspotenzial gesehen wird.

Eine stärkere Nutzung von Solarstrom hängt von der Höhe der Einspeisevergütung ab. Das entsprechende Gesetz wird seit längerer Zeit im Parlament beraten. Interessant ist ferner die Nutzung von Geothermie.  ...mehr

Migrationsbericht 2010:

esarpBöhmer bezeichnet Situation vieler Zuwanderer als dramatisch

Migranten sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt und im Bildungssektor nach wie vor benachteiligt. Dort sei die Situation vieler Zuwanderer dramatisch, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer.

Bildungs- und Arbeitsmarktforscher schlagen seit langem Alarm. Nicht erst der vorgelegte neue Bericht der Bundesregierung über die Lage der Ausländer in Deutschland deckt die Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit schonungslos auf: Von den 20- bis 30-jährigen jungen Menschen mit Migrationshintergrund hat fast jeder Dritte keinen Berufsabschluss und befindet sich ...mehr

Maschinen- und Anlagenmarkt entwickelt sich sehr positiv

Deutschland ist dabei das wichtigste Lieferland

Der Markt für Maschinen und Anlagen in der Türkei hat sich seit 2001 sehr positiv entwickelt. Die Ausweitung der Produktionskapazitäten in der Automobil-, der Elektro- oder der Kunststoffindustrie haben zu einer stetig wachsenden Nachfrage nach Ausrüstungen geführt. Etwa zwei Drittel davon werden aus dem Ausland eingeführt, Deutschland ist dabei das wichtigste Lieferland. Der Sektor war 2009 zwar erheblich vom Konjunktureinbruch in den Abnehmerbranchen betroffen, gehört aber 2010 auch zu den Bereichen, die vom beginnenden Aufschwung profitieren.  ...mehr

+++ Glücklich vereint

d-tr1

Aus den Lautsprecher dröhnt Lena, schwarze, gelbe und rote Luftballons steigen in den blauen Himmel über Istanbul, und Eckart Cuntz wagt ein Wortspiel. Der deutsche Botschafter in Ankara spricht über Mesut Özil, den türkischstämmigen Star der deutschen ...mehr

+++ CPI für die Mode

Im Bereich Contemporary sind Brands wie Avva, Basler, Blue Seven, Desperado London, DP Jeans, Gerry Weber, Giovane Gentile, G-Star, Marc Andre, More & More, Perspective, Ted Lapidus / Bacci oder Triumph mit von der Partie. Im Premium-Bereich (inkl. Fashion Lab und Designer’s Room) haben bisher ihre Teilnahme zugesagt: Anette Görtz, Antonio Croce, Arzu Kaprol, Atil Kutoglu, Didier Parakian, Hatice Gökce, Özlem Süer, Sabbatha, Sabine Mescher, Oska oder Tomo. Weitere Namen ...mehr

+++ Preis für den Chef

 

"TUI Vorstandschef Dr. Michael Frenzel ist im Istanbuler Topkapı-Palast mit dem deutsch-türkischen Freundschaftspreis in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Deutsch-Türkischen Freundschafts-Föderation an Personen für ihre Verdienste um die Stärkung der Beziehungen beider Länder ...mehr

+++ Kreditkartenmakt

Die Ausgaben per Kreditkarte haben in der Türkei 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr erreicht. 45 Millionen Menschen im Land verwenden Kreditkarten. Generaldirektor des Interbank Card Center (BKM), Özinal, gab an, der Jahresumsatz über Kreditkarten in der Türkei zeichne das Land als drittgrößten Markt Europas für Kreditkartenausgaben aus.

Das Center wurde in einer Partnerschaft mit öffentlichen und privaten Banken gegründet. ...mehr

+++ Uni am Bosphorus

Rektor gesucht - derzeit läuft ein Ausschreibungsverfahren des Hohen Universitätsrates der Türkei (YÖK), das den Gründungspräsidenten der geplanten Deutsch-Türkischen Universität (DTU) in Istanbul bestimmen soll. Er soll im September gewählt werden, ihm zur Seite wird ein deutscher Vize stehen. Es ist eine der offenen Fragen des Prestigeprojekts. Ansonsten aber nimmt die Hochschule am Bosporus immer deutlichere Konturen ...mehr

+++ Drogerie in der Türkei

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Am 31. Juli, eröffneten die ersten beiden Rossmann-Drogeriemärkte in der türkischen Hauptstadt und Millionenmetropole Ankara. Sie bieten mit rund 14.000 Artikeln auf einer Verkaufsfläche von jeweils rund 800 qm ein Sortiment wie in Deutschland inklusive Schreibwaren, Spielzeug und Zeitschriften. Die ersten "Drogeriemärkte des Balkans" liegen in den großen und neuen ...mehr

+++ Türken geben Gas

In Istanbul entstehen mehrere riesige "Auto-Kaufhäuser". Für 150 Millionen Dollar wird in Istanbul ein Traum gebaut - ein Traum, von dem die Managerin hofft, dass er Millionen von Autokäufern anziehen wird: Neu- und Gebrauchtwagen für jeden Geschmack und Geldbeutel in mehr als 500 Geschäften auf drei Stockwerken. Banken, Versicherungen und Notare für Finanzierung und Papierkrieg. Zubehörläden für die richtigen ...mehr

+++ Intl. Messe Izmir

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Die Internationale İzmir Messe wird in diesem Jahr, ihre Toren zum 79. Mal eröffnen. Das Motto der diesjährigen Messe, die vom 27. August bis zum 5. September dauern wird, ist "Energie" und ...mehr

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Zweiter Sieger in Eurovision

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Bücherschau

image001Besser für beide - Ruprecht Polenz

Seit elf Jahren stellt die EU der Türkei die Mitgliedschaft in Aussicht doch mehr denn je spaltet die Beitrittsfrage die Gemeinschaft der Europäer. Nicht nur harte Fakten wie die Erfüllung der wirtschaftlichen und politischen Kriterien für den Beitritt treiben Brüssel um. Es geht auch um das europäische Selbstverständnis: Kann man ein muslimisches Land, das geografisch weitgehend zu Asien gehört, als Teil Europas begreifen? Ruprecht Polenz antwortet: Die Türkei hat eine faire Chance auf Vollmitgliedschaft verdient.

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